Farbverlauf auf einem Text

TikZ_farbig1Nach dem ich letztens zweifarbige Buchstaben erzeugt habe, folgt nun eine weitere Farbspielerei. Sie basiert auf der TeX.sx Frage How to shade a single character?  Dort sollte ein Zeichen so mit einem Farbverlauf versehen werden, dass es trotzdem im normalen Text verwendet werden kann. Es darf also keinen zusätzlichen Rand haben und muss sich an der Grundlinie des umgebenden Textes ausrichten.

Damit man unterschiedliche Zeichen oder Texte verschieden färben kann, bietet es sich an, einen Befehl \fadingtext[<farboptionen>]{<text>} zu definieren. Zusätzlich wird noch ein neue Stil fading text eingeführt, über den sich die Farben voreinstellen lassen. Weiterlesen

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Viereck mit Winkeln, Strecken und Beschriftung

Heute erstellen wir ein simples Viereck, nach dem hier ein Nutzer fragte.

Namenlos-11a

 

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Gewellte Bindungen – chemfig

Nachdem ich in einem anderen Beitrag schon ein bisschen was darüber erzählt habe, wie man auf TikZ-Knoten in chemfig-Molekülen und -Schemata zugreifen kann, möchte ich jetzt auf einen anderen Aspekt eingehen.

chemfig stellt schon eine Reihe von Bindungstypen bereit, ein paar seltenere aber durchaus benötigte Varianten gibt es aber nicht. Zu nennen wären etwa delokalisierte Doppelbindungen oder »gewellte« Bindungen.

Natürlich sind gewellte Bindungen nicht wirklich gewellt. Durch die Wellenform wird je nach Gebrauch eben eine bestimmte Information vermittelt. Zum Beispiel sind sie mir in Kohlenhydraten untergekommen, wo man durch Wellenform der Bindung zum anomeren OH zu erkennen gibt, dass sowohl alpha- als auch beta-Anomer gemeint sind.

Nun stellt sich die Frage, wie man solche Bindungen mit chemfig darstellen kann.

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Trigonometrische Substitution

Folgender Plot zeigt eine Übersicht der sogen. Generalsubstitution, zum Lösen von Integralen des Typs    ∫f(sin(x), cos(x), tan(x))dx

Die Winkelbezeichnungen habe ich dabei, um rasch ein TikZ-Bild zu erstellen,  nach Augenmaß gesetzt.

Wer es professionell machen möchte, kann hier schauen:

Wie setze ich am besten die Winkelbeschriftung bei selbstgezeichneten Winkeln?

Namenlos-11a

(Klicke auf das Bild)

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chemfig und TikZ

Jeder, der schon einmal das großartige Paket chemfig verwendet hat, weiß, dass es die Strukturformeln mit der Hilfe von TikZ zeichnet. Darüber muss man allerdings bei der Verwendung nicht Bescheid wissen – es sein denn, man möchte mehr als nur Formeln zeichnen. Elektronenverschiebungspfeile zum Beispiel. Oder Rahmen um eine Formel in einem Schema. Oder …
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Baum von Wahrscheinlichkeiten

Der folgende Graph zeigt ein einfaches Baumdiagramm, für die Wahrscheinlichkeiten beim Münzwurf.

Häufige auftretenden Styles wurden dabei allgemein definiert. Der Knackpunkt war hier ein wenig die Färbung der Wurzel, des ‘circle split’ mit der background-Bibliothek.

 

\documentclass[varwidth, margin=5pt]{standalone}
\usepackage[ngerman]{babel}
\usepackage{selinput}
\SelectInputMappings{adieresis={ä},  germandbls={ß}}
\usepackage{tikz}
\usetikzlibrary{calc, shapes, backgrounds}
\usepackage{amsmath, amssymb}
 \pagecolor{olive!50!yellow!50!white
}
%===========
\begin{document}
%===========
\tikzset{
zahl/.style={fill=blue!70!yellow, text=black, label=center:\textsf{\Large Z}},
kopf/.style={fill=orange!90!blue, label=center:\textsf{\Large K}}
}
\begin{tikzpicture}
[scale=1.5, transform shape,
thick,
every node/.style={draw, circle, minimum size=10mm
},
grow=down,  %Zeichenrichtung
level 1/.style={sibling distance=3cm},
level 2/.style={sibling distance=4cm},
level 3/.style={sibling distance=2cm},
level distance=1.25cm]

\node[fill=gray!40, shape=rectangle, rounded corners, minimum width = 6cm] {Münzwurf}
child{ node[shape=circle split,draw,line width=1pt,minimum size=10mm,inner sep=0mm, font=\sffamily\large, rotate=30]  (Start) { \rotatebox{-30}{K} \nodepart{lower}  \rotatebox{-30}{Z}}
 child {node[kopf] (A) {}
         child {node[kopf] (B) {}}
        child {node[zahl] (C) {}}
}
 child {node[zahl] (D) {}
          child {node[kopf] (E) {}}
          child {node[zahl] (F) {}}
 }
};

%Füllung der Wurzel = "Start"
\begin{scope}[on background layer, rotate=30]
    \fill[kopf] (Start.base) ([xshift=0mm]Start.east) arc (0:180:5mm)--cycle;
    \fill[zahl] (Start.base) ([xshift= 0pt]Start.west) arc (180:360:5mm)--cycle;  
\end{scope
}

%Beschriftung
\path (Start) -- (A) node [draw=none,  near start, left] {$0.5$};
\path (A) -- (B) node [draw=none,  near start, left] {$0.5$};
\path (A) -- (C) node [draw=none,  near start, right] {$0.5$};
\path (Start) -- (D) node [draw=none,  near start, right] {$0.5$};
\path (D) -- (E) node [draw=none,  near start, left] {$0.5$};
\path (D) -- (F) node [draw=none,  near start, right] {$0.5$
};
%
\node[below=11pt, draw=none, name=X] at (B) {$0.25$};
\node[below=11pt, draw=none] at (C) {$0.25$};
\node[below=11pt, draw=none, name=Y] at (E) {$0.25$};
\node[below=11pt, draw=none] at (F) {$0.25$
};
%
\draw[densely dashed, rounded corners, thin] (X.south west) rectangle (Y.north east);

\end{tikzpicture}
%===========
\end{document}
%===========
Namenlos-11a
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TikZ und Seitenlayout

Mit TikZ lassen sich nicht nur Graphiken erstellen. Man kann es auch anderweitig vielfältig einsetzen.

Zum Beispiel erlaubt das Paket pgfopts, dass man die Power von pgfkeys, dem Key-Management von TikZ/pgf, auch für Paketoptionen einsetzen kann. Ein Beispiel dafür ist mein Paket bohr, das TikZ nicht nur dafür verwendet. Vielleicht ist das bei Gelegenheit einen eigenen Post wert.

Heute möchte ich aber ein Beispiel dafür zeigen, wie man mit TikZ auch ein Buchlayout gestalten kann. Dafür nehme ich meine Antwort zur Frage Headers and page numbers in external borders auf TeX.sx als Basis. Die Frage dort war, wie man ein Layout wie das folgende erreichen kann:

layout
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3D-Plots beschneiden

Wenn Funktionswerte zu groß werden, können wir die grafische Darstellung beschneiden. Wie machen wir es geschickt, damit es auch noch gut aussieht? Wenn wir beispielsweise einen Surface-Plot zeichnen, die Oberfläche der Funktion durch sogenannte Patches darstellen, kann es etwas gezackt aussehen, statt gerade. Wie schlimm, richtet sich nach Anzahl der Samples, also der Teilpunkte: wählen wir mehr, so wird es feiner.

Schauen wir es uns am Beispiel an. Wir plotten einen Kegel und beschränken den Maximalwert der Höhe durch die Option restrict z to domain:

\documentclass[border=10pt]{standalone}
\usepackage{pgfplots}
\begin{document}
\begin{tikzpicture}
  \begin{axis}[
    grid,
    domain=-5:5, y domain=-5:5,
    xmin=-10, xmax=10,
    ymin=-10, ymax=10,
    zmin=0,
    restrict z to domain=0:5
]
    \addplot3 [surf] {sqrt(x^2 + y^2};
  \end{axis}
\end{tikzpicture}
\end{document
}
Kegel in 3D

Ziemlich ausgefranst. Wir können anders beschneiden durch eine Variante der genannten Option mit *, also restrict z to domain*=0:5, das wird glatter:

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